Dieser Beitrag wurde erstmals am 2. September 2025 veröffentlicht. Letzte umfassende Überarbeitung mit aktuellen Preisen und Förderbeträgen: 18. Mai 2026.
Wer in Graz eine Homepage erstellen lässt, erhält Angebote zwischen 500 € und 25.000 € — für nominal dieselbe Aufgabe. Das ist kein Zufall und auch kein Betrug. Die Preisspanne hat klare Gründe. Dieser Ratgeber zeigt, was eine Homepage in Graz realistisch kostet, welche sechs Faktoren den Preis am stärksten bestimmen und wann sich welche Variante rechnet — auf Basis von 13 Jahren Webdesign-Praxis in Graz und über 150 umgesetzten Projekten.
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Die kurze Antwort: Preisrahmen für eine Homepage in Graz
Wer eine professionelle Homepage in Graz erstellen lassen möchte, bewegt sich in der Praxis in drei klar abgegrenzten Preisstufen:
- Onepager / Visitenkarten-Homepage: ca. 1.500 – 3.500 € einmalig
- Business-Homepage mit 5–20 Unterseiten: ca. 4.000 – 6.500 € einmalig
- Professional- oder Premium-Homepage: ca. 7.000 – 15.000 € einmalig
Online-Shops und mehrsprachige Plattformen mit komplexer Logik beginnen bei rund 4.000 € und gehen je nach Umfang bis 25.000 €+. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain und Wartung — typischerweise 15–60 € pro Monat.
Wichtig: Für förderfähige steirische KMU reduziert sich die Investition durch KMU.DIGITAL 2026 um bis zu 1.400 €. Wir kommen weiter unten darauf zurück.
Homepage oder Website? Erst der Begriff, dann der Preis
In Österreich werden „Homepage“ und „Website“ im Alltag synonym verwendet — auch in Angeboten von Agenturen. Streng technisch ist die Homepage die Startseite einer Website, also nur eine einzelne Seite. Im Sprachgebrauch meinen aber praktisch alle Anbieter und Kunden mit „Homepage“ den gesamten Webauftritt.
Für die Preisfrage ist das wichtig, weil es bedeutet: Wer „Homepage erstellen lassen Graz“ googelt, sucht in 95 % der Fälle nach einer kompletten Website. Wir verwenden den Begriff in diesem Beitrag entsprechend — Homepage = gesamter Online-Auftritt.
Was eine Homepage in Graz konkret kostet — drei Preisstufen
Statt Wischiwaschi-Bandbreiten hier konkrete Beträge aus der eigenen Agentur-Praxis. Alle Angaben zzgl. USt., Stand 2026.
Onepager / Visitenkarten-Homepage: ab ~1.500 €
Eine einzige, durchscrollbare Seite, die alles Wesentliche zeigt: wer Sie sind, was Sie anbieten, wie man Sie erreicht. Ideal für Einzelunternehmer, Selbstständige und Betriebe mit klarem Leistungsfokus — vom Friseur bis zur Yogalehrerin in Graz.
Realistisch enthalten: individuelle Gestaltung, Mobile-Optimierung, Kontaktformular, einfache Animationen, eine Sprache, DSGVO-konforme Einbindungen, schlanke SEO-Basis. Wer einen Onepager deutlich unter 1.000 € angeboten bekommt, sollte sehr genau prüfen, ob es sich um ein Template ohne individuelle Anpassung handelt.
Typischer Realisierungszeitraum: 3–5 Wochen.
Business-Homepage mit 5–20 Unterseiten: 4.000 – 6.500 €
Das ist der Bereich, in dem die meisten KMU in Graz und der Steiermark landen. Klassische Struktur mit Startseite, Über-uns, Leistungen (mehrere Unterseiten), Referenzen, Blog, Kontakt. Hier wird aus „wir haben eine Website“ → „unsere Website bringt Anfragen“.
Realistisch enthalten: individuelles Designkonzept abgestimmt auf Markenidentität, durchdachte Informationsarchitektur, flexibles WordPress-CMS, mobile-first-Layout, OnPage-SEO, Performance-Optimierung (Core Web Vitals), zwei Sprachen sind machbar, erste Schemamarkup-Auszeichnung, Schulung des Redaktionsteams.
Typischer Realisierungszeitraum: 6–10 Wochen.
Professional- und Premium-Homepage: ab ~7.000 €
Die richtige Stufe für Unternehmen, deren Website ein zentrales Vertriebs- oder Markenwerkzeug ist — etwa Industriebetriebe mit Produktwelten, Universitäten mit Rollenrechten, internationale Marken wie unsere Referenz Lindt & Sprüngli Dänemark. Hier geht es nicht mehr nur um „eine Website haben“, sondern um messbares Wachstum: Conversion-Pfade, A/B-Tests, Schnittstellen zu CRM oder ERP, Mehrsprachigkeit, individuelle Funktionen.
Realistisch enthalten: Strategieworkshops vorab, individuelle Funktionsmodule, vollständige Mehrsprachigkeit, Tracking-Setup, Schema-Markup für AI Overviews, laufende Performance-Reviews. Für Online-Shops, mehrsprachige Plattformen oder Plattform-artige Anwendungen liegt die Spanne bei 10.000 – 25.000 €.
Typischer Realisierungszeitraum: 2–4 Monate.
Die 6 Faktoren, die den Preis am stärksten beeinflussen
Warum kostet die eine Homepage 2.500 € und die andere 12.000 €? Aus unserer Erfahrung mit über 150 Projekten in Graz und der Steiermark lässt sich der Großteil der Preisunterschiede auf sechs Faktoren zurückführen:
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Seitenanzahl und Inhaltsstruktur
Der naheliegende, aber meistunterschätzte Faktor. Eine Homepage mit 8 Unterseiten ist nicht „8× so aufwändig“ wie ein Onepager — aber sie kostet meist 2,5–3× mehr. Der Sprung passiert bei rund 15 Seiten: ab dort brauchen Informationsarchitektur und Navigation eigene Konzepte. Praktischer Anhaltspunkt: pro 5 zusätzliche Unterseiten steigt der Aufwand spürbar.
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Template oder individuelles Design
Das ist der Hauptgrund für Preisspannen zwischen 500 € und 5.000 € für vermeintlich „die gleiche Website“. Ein Template-basierter Auftritt mit minimaler Anpassung kostet 500–1.500 €. Ein individuelles Designkonzept, das Marke, Zielgruppe und Conversion-Logik abbildet, beginnt bei rund 3.000 €. Die ehrliche Frage ist: Wie viel hängt geschäftlich an Ihrer Website?
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Funktionen jenseits der Standard-Inhalte
Kontaktformular, Galerien, Newsletter-Anmeldung sind heute Standard und im Preis meist enthalten. Wirklich preistreibend werden: Mitglieder-Login, Buchungssysteme, Filter-/Suchfunktionen, Schnittstellen zu CRM/ERP, Zahlungsabwicklung, mehrstufige Anfrage-Workflows. Jede solche Funktion verteuert das Projekt typischerweise um 800 – 4.000 €, je nach Komplexität.
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Mehrsprachigkeit
Eine zweite Sprache verteuert ein Projekt um ca. 15–25 % — nicht wegen der Übersetzung selbst (die zahlen meist Sie), sondern wegen der technischen Mehrsprach-Infrastruktur, doppelten URL-Strukturen, hreflang-Tags und der inhaltlichen Pflege. Jede weitere Sprache weniger als die erste zusätzliche.
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SEO-Tiefe
Basis-OnPage-SEO (saubere URLs, semantisches HTML, Meta-Daten, Core Web Vitals) gehört bei seriösen Grazer Agenturen heute in jedes Projekt — ohne Aufpreis. Was extra kostet: Keyword-Recherche mit echtem Tool-Einsatz, redaktioneller SEO-Aufbau für 10+ Seiten, Schema-Markup für AI Overviews, Local-SEO-Setup mit Google Business Profile, monatliches Monitoring. Realistisches Budget für ein ernsthaftes SEO-Setup zum Projektstart: 1.500 – 3.500 €.
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Inhalte: Wer schreibt und fotografiert?
Der am häufigsten unterschätzte Posten. Wenn Sie Texte und Bilder selbst liefern, ist das im Preis enthalten. Soll die Agentur Texte verfassen, kommt ein realistisches Honorar von 200 – 500 € pro Seite dazu. Professionelle Fotos vor Ort in Graz: 800 – 2.500 € für einen halben Tag. Wir empfehlen klar: investieren Sie in professionelle Fotos. Schlechte Bilder ruinieren auch das beste Webdesign.

Homepage-Baukasten oder Agentur? Eine ehrliche Entscheidungshilfe
Wix, Squarespace, Jimdo, Webnode — Baukastensysteme sind heute besser als ihr Ruf. Für viele Fälle reichen sie. Für andere kosten sie langfristig mehr, als sie auf den ersten Blick sparen. Die ehrliche Antwort auf die Frage hängt an drei konkreten Punkten:
Baukasten ist wirtschaftlich genug, wenn:
- Sie eine einfache Visitenkarte für ein nicht-online-getriebenes Business brauchen (Friseur, lokale Werkstatt, Verein).
- Ihr Geschäft nicht primär über die Website kommt — die Website ist „Pflicht“, nicht „Verkaufsmaschine“.
- Sie technische Affinität haben und gerne selbst gestalten.
- Das Budget bei 0 – 1.500 € einmalig liegt und das auch das Maximum bleibt.
Eine Agentur lohnt sich, wenn:
- Ihre Website Anfragen oder Verkäufe bringen soll (B2B-Dienstleister, lokale Dienstleister im Wettbewerb, Online-Shops).
- Sie messbare Ziele haben (mehr Anfragen, mehr Termine, mehr Bewerbungen).
- Mehrere Conversion-Pfade vorgesehen sind (Anfrage, Termin, Download, Newsletter).
- Mehrsprachigkeit, Schnittstellen oder spezielle Funktionen nötig sind.
- SEO eine relevante Rolle spielt — Baukästen haben hier strukturelle Grenzen.
- Sie Ihre Zeit lieber in Ihr Geschäft als ins Website-Basteln stecken.
Eine konkrete Faustregel aus unserer Praxis: Wenn die Website über die nächsten drei Jahre voraussichtlich mehr als 5.000 € Umsatz bringen soll, ist eine Agentur fast immer die wirtschaftlichere Wahl — inklusive aller laufenden Kosten.
| Kriterium | Homepage-Baukasten | Professionelle Agentur |
|---|---|---|
| Startaufwand | Schneller Einstieg, vorgefertigte Vorlagen | Konzept, Struktur, Design, technisches Setup |
| Einmalige Kosten | 0 – 1.500 € | 1.500 – 25.000 € |
| Monatliche Kosten | 20 – 50 €/Monat (Pflicht-Abo) | 15 – 80 €/Monat (Hosting + optionale Wartung) |
| Individualisierung | Begrenzt, abhängig vom Template | Frei gestaltbar, auf Ziele abgestimmt |
| SEO & Technik | Basis-Funktionen, in der Tiefe oft eingeschränkt | Saubere Struktur, Ladezeiten, Schema, Tracking |
| Wartung & Erweiterbarkeit | Anbieter-abhängig, Lock-in | Frei erweiterbar, klare Content-Workflows |
| Langfristige Kosten (5 Jahre) | 1.200 – 3.000 € + Zeitaufwand | 4.000 – 30.000 € + ggf. Wartung |
| Geeignet für | Kleine Projekte ohne besondere Anforderungen | Unternehmen mit Wachstumszielen und mehreren Touchpoints |
Versteckte Kosten, die kaum jemand vorab nennt
Das Angebot über 3.500 € klingt fair — aber was passiert nach der Unterschrift? Die folgenden Posten tauchen häufig erst während oder nach der Projektphase auf:
- Hosting und Domain: typisch 70 – 150 € pro Jahr, bei Premium-Hosting (z. B. WP-Engine, Kinsta) 30 – 50 € pro Monat. Empfehlung: österreichischer Anbieter mit EU-Servern (z. B. world4you, Domaintechnik, easyname).
- SSL-Zertifikat: heute bei den meisten Hostern inklusive (Let’s Encrypt). Wenn jemand 100 €+/Jahr dafür verlangt: schlechtes Zeichen.
- WordPress-Wartung: Plugin- und Core-Updates müssen regelmäßig eingespielt werden. Realistisch: 30 – 80 € pro Monat bei professioneller Betreuung oder 1–2 Stunden Eigenzeit pro Monat.
- Backups und Security: seriöse Agenturen liefern das mit. Wer das separat berechnet, sollte das vorab transparent machen.
- Inhaltsänderungen nach Launch: kleinere Anpassungen pflegen Sie meist selbst (CMS sei Dank). Größere Änderungen oder neue Sektionen liegen typischerweise bei 80 – 150 €/Stunde Agentur-Honorar.
- SEO-Betreuung: einmal aufgesetztes SEO bringt typischerweise 6–12 Monate Wirkung. Wer dauerhaft ranken will, braucht laufende Optimierung — realistisch 300 – 1.500 € pro Monat je nach Wettbewerb.
- Kostenpflichtige Plugins/Lizenzen: manche Funktionen brauchen Premium-Plugins (z. B. WPML für Mehrsprachigkeit ab ~100 €/Jahr, Yoast SEO Premium ~99 €/Jahr). Sollten im Angebot stehen.
Sechs Fehler, die Homepage-Projekte richtig teuer machen
Aus den über 150 Projekten, die wir in Graz und der Steiermark begleitet haben — und aus den vielen Relaunch-Anfragen, bei denen ein vorheriges Agentur-Projekt nicht funktioniert hat — wiederholen sich dieselben Fehlerquellen. Wer sie kennt, spart sich im Schnitt 20–40 % der späteren Nachbesserungskosten:
- Projektstart ohne klare Zielvorgabe. Wer mit „wir brauchen eine neue Website“ startet statt mit „wir brauchen 20 % mehr qualifizierte Anfragen aus Graz-Umgebung“, bekommt am Ende ein Designprodukt statt ein Geschäftswerkzeug. Die Folge: nach 6 Monaten dieselbe Frustration wie vorher.
- Texte werden erst am Ende geliefert. Das ist statistisch der häufigste Verzögerungsgrund in unseren Projekten. Inhalte bestimmen die Struktur — wer das Design ohne reale Texte freigibt, baut Lücken ein, die später teuer korrigiert werden. Faustregel: Erst grobe Texte, dann Design, dann Feinschliff.
- SEO wird als Nachgang behandelt. Wer SEO nach dem Launch ergänzen will, muss meist Struktur, URLs und teilweise Inhalte erneut anfassen. Ein nachträgliches SEO-Setup kostet typischerweise 1.500–3.000 € — Geld, das beim integrierten Ansatz von Anfang an gespart wäre.
- Nur auf Optik geachtet. Eine preisgekrönt schöne Website ist wertlos, wenn die mobilen 75 % der Besucher den Kontakt-Button nicht in den ersten drei Sekunden finden. Wir sehen diesen Fehler besonders oft bei Designer-getriebenen Agenturen ohne Conversion-Erfahrung.
- Mobilansicht als Pflichtübung behandelt. In Graz liegt der Mobile-Anteil bei lokalen Dienstleistern bei 75–85 %. Mobile-First ist nicht „auch noch mit dabei“, es ist das primäre Layout. Wer es als Nachtrag behandelt, verliert messbar Leads.
- Keine Wartung budgetiert. Eine WordPress-Website ohne regelmäßige Updates wird innerhalb von 12–18 Monaten zu einem Sicherheitsrisiko. Wer 15–60 € pro Monat für Wartung einplant, verhindert die häufigste Ursache von „plötzlich ist meine Seite gehackt“-Anrufen.
Förderungen in der Steiermark — bis zu 1.400 € KMU.DIGITAL 2026
Eines der am häufigsten übersehenen Sparpotenziale: Für die Erstellung einer Homepage gibt es in der Steiermark zwei relevante Förderprogramme, die einen spürbaren Teil der Investition zurückbringen.
KMU.DIGITAL 2026
Das österreichweite Förderprogramm der Wirtschaftskammer in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium. Förderfähig sind unter anderem Website-Erstellung, Relaunches und SEO-Maßnahmen. Bis zu 1.400 € Zuschuss sind möglich. Voraussetzung: Sie sind ein KMU und arbeiten mit einer zertifizierten Beratungsstelle zusammen. Der Antrag läuft über den aws-Fördermanager und muss vor Projektstart eingereicht werden.
SFG „Lebens!Nah“
Die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) unterstützt steirische KMU aus Gewerbe, Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistungen bei der Erstellung von Websites, Onlineshops und SEO-Maßnahmen. Auch hier gilt: Antrag vor Projektstart, Zusammenarbeit mit anerkanntem Dienstleister.
Was wir aus der Praxis sehen: Schätzungsweise jedes zweite förderfähige steirische KMU stellt den Antrag nicht — meist aus der irrtümlichen Annahme, der Aufwand sei zu hoch. Tatsächlich dauert die Vorbereitung mit einer Förder-Beraterin oder einem -Berater typischerweise 60–90 Minuten. Wer das einmal gemacht hat, bekommt bei nachfolgenden Projekten oft erneut Förderung.
Wie lange dauert die Erstellung einer Homepage?
Aus unseren über 150 Projekten lässt sich ein klares Muster ableiten:
- Onepager / kleine Visitenkarten-Homepage: 3–5 Wochen
- Business-Homepage (5–20 Unterseiten): 6–10 Wochen
- Professional-Homepage mit Mehrsprachigkeit und Funktionen: 10–16 Wochen
- Online-Shop: 8–14 Wochen
- Plattform / komplexe Webanwendung: 3–6 Monate
Was die Dauer in der Realität am stärksten beeinflusst, ist nicht die Komplexität des Projekts, sondern die Geschwindigkeit der Feedback-Schleifen. Projekte, bei denen Texte und Bilder erst nach Wochen geliefert werden, brauchen entsprechend länger. Eine realistische Faustregel: 60 % der Zeit hängt an der Agentur, 40 % an der Mitwirkung des Auftraggebers.
Praxisbeispiel: Wie aus „mehr Klicks“ planbar mehr Anfragen wurden
Ein Beispiel aus der Grazer Möbel-Branche: teuber wohnfeelosophie — ein Grazer Geschäft für Designermöbel — hatte vor dem Relaunch eine technisch saubere Website, die aber wenig Anfragen generierte. Das eigentliche Problem war nicht die Optik, sondern die Struktur.
Was wir konkret geändert haben:
- Einstieg direkt über die fünf meistgesuchten Möbelkategorien statt über eine generische Startseite
- Klare Kontaktmöglichkeit auf jeder Produktseite (statt nur im Footer)
- FAQ direkt am Produkt zu Lieferzeit, Montage und Anlieferung — die häufigsten Telefon-Rückfragen vor dem Kauf
- Mobile-First-Layout für die 78 % Mobile-Besucher in dieser Branche
Ergebnis nach 6 Monaten: die Anzahl qualifizierter Online-Anfragen stieg deutlich — ohne zusätzliches Werbebudget. Der Traffic blieb fast gleich. Der Sprung kam ausschließlich aus besserer Strukturierung der vorhandenen Besucher.
Das ist das Muster, das wir bei der Mehrzahl unserer Relaunches sehen: Conversion-Verbesserung schlägt Traffic-Steigerung — fast immer.
Der Ablauf: In 6 Schritten zur neuen Homepage
Ein gut geplantes Homepage-Projekt hat berechenbare Meilensteine. Jeder Schritt hat ein klares Ergebnis und einen Freigabepunkt — keine Überraschungen, keine Nachverhandlungen.
1. Erstgespräch und Zielklärung
Vor dem ersten Designentwurf klären wir gemeinsam: Wer ist Ihre Zielgruppe? Welche konkrete Aktion soll die neue Website auslösen — Anfragen, Termine, Bewerbungen, Verkäufe? Welche bestehende Substanz (Texte, Bilder, Markenidentität) kann übernommen werden? Welche Ranking-Position halten Sie heute, was darf bei einem Relaunch nicht verloren gehen? Ergebnis: schriftliches Briefing mit messbaren Zielen und transparentem Angebot.
2. Struktur und Konzept
Hier entsteht die Informationsarchitektur — die Logik hinter Ihrer Website. Welche Inhalte gehören auf die Startseite, welche brauchen eigene Unterseiten? In welcher Reihenfolge führt die Navigation? Welche Fragen müssen vor der Anfrage beantwortet sein? Ergebnis: ein klickbarer Prototyp, der die wichtigsten Wege schon real abbildet — bevor die erste Designdatei geöffnet wird.
3. Design und Nutzerführung
Erst auf Basis der freigegebenen Struktur entstehen Farben, Typografie, Bildsprache und Interaktionen. Jede Designentscheidung folgt einem klaren Ziel: Besucher müssen sich in den ersten 3 Sekunden orientieren können und in den ersten 30 Sekunden den nächsten Schritt erkennen. Ergebnis: ein vollständig durchgestaltetes Design-System, das auf Smartphone, Tablet und Desktop schlüssig ist.
4. Technische Umsetzung im CMS
Das Design wird in WordPress (oder bei besonderen Anforderungen in Headless- oder Custom-Architekturen) umgesetzt — mit Fokus auf saubere Core Web Vitals, Mobile-First-Performance und DSGVO-konforme Einbindungen. Wir arbeiten dabei mit modularen Inhaltsblöcken, damit Sie später eigenständig Inhalte pflegen können. Ergebnis: eine fertige Website auf einem Testsystem, durchmessbar mit PageSpeed Insights.
5. Inhalte, SEO und Testing
OnPage-SEO wird nicht „danach“ ergänzt — sondern parallel: semantisches HTML, optimierte Headings, Schema-Markup für AI Overviews, interne Verlinkung, Bildalts. Bei Relaunches kommen 301-Weiterleitungen für jede bestehende URL dazu. Vor dem Launch durchläuft die Website einen strukturierten Test: Funktionen, Formulare, Mobile-Verhalten, alle Browser, alle Geräteklassen. Ergebnis: Launch-Bereitschaft mit dokumentierter Checkliste.
6. Launch, Einschulung und Weiterentwicklung
Nach dem Go-Live folgt eine 60–90-minütige Einschulung — danach können Sie selbst Texte, Bilder und neue Beiträge einpflegen. In den ersten 14 Tagen nach Launch monitoren wir Crawling-Fehler, Search Console und Performance. Optional: laufende Wartung, SEO-Ausbau, A/B-Tests, neue Landingpages. Ergebnis: kein Projektende, sondern eine Website, die mit Ihrem Geschäft mitwächst.
FAQ — die häufigsten Fragen rund um Homepage-Kosten in Graz
Was kostet eine einfache Homepage in Graz?
Eine einfache, individuell gestaltete Onepager-Homepage kostet in Graz bei einer seriösen Agentur ab rund 1.500 €. Template-basierte Lösungen starten bei 500 – 1.000 €, sind aber meist nicht individuell angepasst.
Was kostet eine Business-Homepage mit 10 Unterseiten?
Realistisch zwischen 4.000 € und 6.500 € — abhängig davon, ob Sie Texte und Bilder selbst liefern, welche Funktionen integriert werden sollen und wie individuell das Design ist.
Gibt es Förderungen für eine neue Homepage in der Steiermark?
Ja. Über KMU.DIGITAL 2026 sind für steirische KMU bis zu 1.400 € Zuschuss möglich. Zusätzlich fördert die SFG mit dem Programm „Lebens!Nah“ Gewerbe-, Handwerks- und Handelsbetriebe. Beide Anträge müssen vor Projektstart eingereicht werden.
Wie lange dauert die Erstellung einer Homepage?
Onepager: 3–5 Wochen. Business-Homepage mit 5–20 Seiten: 6–10 Wochen. Online-Shop: 8–14 Wochen. Komplexe Plattformen: 3–6 Monate. Die Geschwindigkeit hängt zu rund 40 % von der Mitwirkung des Auftraggebers ab — vor allem von der Geschwindigkeit, mit der Texte und Bilder geliefert werden.
Sind Hosting und Wartung im Preis enthalten?
Bei seriösen Agenturen in Graz sind das in der Regel separate Posten — und das ist auch richtig so, weil sie nach dem Launch dauerhaft anfallen. Im Detail geht es um fünf Bereiche, die im Angebot klar ausgewiesen sein sollten: Hosting (typisch 5 – 30 € pro Monat), Domain (rund 15 – 30 € pro Jahr), Wartung mit WordPress- und Plugin-Updates (typisch 30 – 80 € pro Monat), automatisierte Backups und Monitoring (oft in der Wartung enthalten) sowie SSL-Zertifikat (heute meist gratis via Let’s Encrypt). Wer Pauschalsummen ohne diese Aufschlüsselung anbietet, versteckt entweder Kosten oder lässt Leistungen weg.
Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?
Streng technisch ist die Homepage die Startseite einer Website. Im österreichischen Sprachgebrauch werden beide Begriffe synonym verwendet und meinen den gesamten Online-Auftritt. Preislich gibt es keinen Unterschied — die Verwirrung ist rein sprachlicher Natur.
Lohnt sich ein WordPress-Baukasten wie Elementor?
Page-Builder wie Elementor sind ein guter Kompromiss zwischen Baukasten und individuellem WordPress: Sie können selbst Inhalte ändern, sind aber technisch flexibler als Wix oder Squarespace. Der Nachteil: Page-Builder erzeugen oft langsameren Code als reines WordPress, was bei Core Web Vitals zum Problem werden kann. Unsere Praxiserfahrung: Für kleinere KMU-Sites bis ~10 Seiten ist Elementor in Ordnung. Für SEO-getriebene Projekte, hohe Traffic-Volumen oder Performance-kritische Branchen (Online-Shop, Lead-Generierung mit Ads) empfehlen wir saubere WordPress-Block-Editor-Umsetzungen ohne Page-Builder-Overhead.
Was kostet ein Online-Shop in Graz?
Ein Online-Shop mit WooCommerce oder Shopify beginnt bei rund 4.000 € für einen einfachen Shop mit 20–50 Produkten und geht bis 25.000 €+ für komplexe Multi-Channel-Setups. Im mittleren Bereich (8.000 – 15.000 €) liegen die meisten KMU-Shops.
So holen Sie das beste Angebot ein (Checkliste)
Bevor Sie eine Webagentur in Graz beauftragen, lohnt es sich, das Angebot strukturiert zu prüfen. Diese zehn Punkte sollten in jedem seriösen Angebot enthalten oder besprochen sein:
- Leistungsumfang: Wie viele Seiten, Module, Funktionen und Sprachen sind enthalten?
- Preislogik: Gibt es einen Festpreis, eine transparente Stundensatz-Logik oder optionale Zusatzleistungen?
- Zeitplan: Welche Meilensteine, Freigaben und Abnahmepunkte sind vorgesehen?
- Inhalte: Wer liefert Texte, Bilder und Referenzen — und was kostet es, wenn die Agentur übernimmt?
- Designbasis: Individuelles Design oder Template — und falls Template, welches?
- CMS und Pflege: Welches CMS wird verwendet, und können Sie nach dem Launch selbst Inhalte bearbeiten?
- Korrekturschleifen: Wie viele Feedbackrunden sind enthalten, was kostet eine zusätzliche?
- Hosting und Wartung: Wer übernimmt Domain, Hosting, Updates, Backups und Sicherheit — zu welchen laufenden Kosten?
- Eigentum: Wem gehören Website, Design, Inhalte und Zugangsdaten nach Projektabschluss?
- SEO-Grundlagen: Sind URL-Struktur, Schema-Markup, Core Web Vitals, interne Links und Bildoptimierung enthalten?
Wenn ein Angebot bei einem dieser Punkte schwammig bleibt, fragen Sie nach. Wirklich seriöse Agenturen haben darauf vorbereitete, klare Antworten.
Bereit für Ihre neue Homepage in Graz?
Eine Homepage ist 2026 keine Designfrage, sondern eine Geschäftsfrage. Sie soll Anfragen bringen, Vertrauen schaffen und in Google gefunden werden — alles drei zugleich. Wenn Sie nach dem Lesen dieses Ratgebers konkrete Fragen zu Ihrem eigenen Projekt haben, beraten wir gerne in einem kostenlosen Erstgespräch.
Mehr zu unseren Leistungen finden Sie auf der Seite Webdesign Graz. Oder kontaktieren Sie uns direkt für ein unverbindliches Angebot — wir antworten innerhalb von 24 Stunden.




